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Einflussreich auf die Entwicklung des Ortes war insbesondere der Arzt und Medizinprofessor Tytus Chalubinski, der sich 1873 in Zakopane niederließ. Seine Tatraexpeditionen, zu denen er bekannte Künstler und Intellektuelle einlud, wurden legendär. Nicht nur genealogisch entwickelte sich so eine einzigartige Verbindung von Stadt und Land - die Künstler ehelichten in nicht geringer Zahl einheimische Bauernmädchen - auch architektonisch lässt sich diese Mischung noch heute nachvollziehen. Die Villa ‚Koliba' oder die Kapelle ‚Jaszcurówka' etwa stehen beispielhaft für eine einzigartige Stilrichtung der Architektur in Zakopane, die die traditionelle Holzbauweise der Hohen Tatra mit Elementen des Jugendstils verbindet. Heute ist Zakopane der bekannteste und größte Erholungsort Polens. Mit einer Zahnradbahn aus dem Jahr 1938 kann man sich auf den Gubalówka, den Hausberg von Zakopane hinaufbefördern lassen und nach ausgiebigem Genuss des Panoramablickes wahlweise wieder hinabfahren lassen, oder auf markierten Pfaden zurückwandern.
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